Eberhard Bitter

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Eberhard Bitter
Rede zur Eröffnung
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Eberhard Bitter »Ausdruckstanz«

14. Juni – 4. September 2004

Ausstellung Bitter I

Ausstellung Bitter II

Der Düsseldorfer Maler Bitter hat bei seiner nur 3wöchigen Lübecker Erstpräsentation im vergangenen Jahr viel Beachtung gefunden. Körpersprache in all ihren Facetten ist sein Hauptthema. Nie kommt es ihm auf Fotogenauigkeit an, sondern auf ein Visualisieren der großen Potenzen der Ausdrucksfähigkeit des menschlichen Körpers.

 

Die Leinwände des Düsseldorfer Malers Eberhard Bitter sind stets Auseinandersetzung mit der Natur des Menschen. Sie sind Wiederentdeckung des verlorengegangenen Wissens um Körpersprache, um lesbare Schwingung in der Späre des einzelnen Menschen in einer jeweils spezifischen Situation.

 

Bitter läßt nichts aus: so finden wir Trauer neben Freude, Intimität und Verlorensein, Warten, Sichfreuen, Tanzen, aber auch so einfache Dinge wie: Pause machen, Zögern im Aufeinanderzugehen, u.a.m. Bitters Bilder sind sets leidenschaftlich parteiergreifend für den Menschen - für Menschlichkeit.

 

Die Galerie Noran zeigt neben Akrylmalerei auch Zeichnungen. Es sind brillante Skizzenblätter. Wieder und immer wieder zeichnet Bitter den Menschen- in allen Positionen, in allen Körperausdrucksformen. Nur so ermöglicht er sich, bei seinen Leinwänden keinen Strich mehr zu zeigen. Dort arbeitet er plastisch, modellierend aus der vollen Fläche. Je inpulsiver und spontaner der Ausdruck sein soll, desto höher sind die Anforderungen an die Vituosität im Umgang mit Technik. Bitter beherrscht sein Handwerk. Nur so ist er wirklich frei in der Wahl seiner gestalterischen Mittel.

 

Die Farbpalette ist verhalten - meist eher monochrom. Seine aktuellen Bilder sind Mitteilung von Lebendigkeit, von Bewegung. Der Maler beweist, daß Sensibilität nicht nur darstellbar ist. Sie ist auch mitteilbar.